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Wort des Monats - Januar 2012


Nach dir, Herr, verlangt mich.
Mein Gott, ich hoffe auf dich.
Psalm 25,1+2a



Die Festtage und die Hektik des alten Jahres liegen hinter uns, die Freude der Feiertage über Jesu Kommen in diese Welt klingt nach. Das neue Jahr mit seinen neuen Herausforderungen hat begonnen. Da ist es eine gute Devise, Augen, Herz und Gedanken auf den zu richten, der unwandelbar ist, unseren gnädigen Herrn.

"Gebet um gnädige Leitung und Vergebung der Sünden," so ist dieser Psalm überschrieben. - Ein guter Einstieg in ein neues Jahr!

David scheint in einer schwierigen Situation gewesen zu sein: Feinde jagen ihn, sein Gewissen klagt ihn an und unvergebene Schuld quält ihn, macht ihn unruhig. Von Augustin stammt der Satz:

Unruhig ist das Herz, bis es Ruhe findet in dir.



So sehnt sich David nach Wegweisung, Bewahrung und Vergebung, einer neuen Perspektive für sein Leben. Das kommt in der Fassung des Wortes nach der Übertragung Hfa zum Ausdruck: "Herr, ich sehne mich nach dir! Mein Gott, auf dich setze ich mein ganzes Vertrauen." Damit wendet sich David an Gott - die einzig richtige Adresse. Vor Gott, dem Allmächtigen, aber auch liebenden Vater im Himmel, können und dürfen wir unser Herz ausschütten, um Hilfe rufen, IHM sagen, was uns quält und dann zu der Erfahrung gelangen, die David in Vers 3 ausdrückt: "Keiner wird zu Schanden, der dein harret…" - "Enttäuscht wird keiner, der seine ganze Hoffnung auf den Herrn setzt." (Hfa).

Erfahrungen, die David gemacht hat, können auch uns im neuen Jahr begegnen. Da ist es gut, die richtige Adresse zu wissen. "Sehnsucht nach Gott und Liebe zu Gott kennzeichnen den Frommen" las ich in einer Erklärung.

Wir sollten nicht warten, bis die Lage aussichtslos scheint. Unser Herr möchte Gemeinschaft mit Seinen Geschöpfen und wartet darauf, dass wir mit IHM reden, IHM danken für Seine Güte und Freundlichkeit, Seine Langmut und Liebe, uns bei IHM Wegweisung und Hilfe holen. Durch Jesus Christus darf ich mich auch als schuldig gewordener Mensch dem heiligen Gott nahen, um Vergebung bitten und dann in Seinem Frieden ruhen, denn

"Er ist unser Friede" nach Eph. 2,14. - "Auf dich, Herr, richten sich mein Herz und mein Sinn. Dir, meinem Gott, vertraue ich." (Ps.25,1+2a GN)

Hilde Rathmann    



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