Frauen beten
für Frauen in der Mission
Wort des Monats
Alles aber (kommt) von Gott,
der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus
und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat.
2. Kor. 5,18 (Elberf. Übers.)
In dem Wort Versöhnung steckt das Wort Sohn. Gott gab Seinen eingeborenen Sohn (einzig geborener Sohn), um uns in die Familie Gottes als Seine Söhne und Töchter aufnehmen zu können.
Versöhnung mit Gott ist nur durch Gott selber möglich. Dafür hat Gott den höchstmöglichen Preis gezahlt, indem Christus für uns gestorben ist, als wir noch Feinde waren (Röm. 5,10-11).
Wenn ich dieses unverdiente und unbezahlbare Geschenk von Gott für mich persönlich angenommen habe, kann ich auch mit mir selber versöhnt leben, meine Fehler und Schwächen an Gott abgeben, indem ich täglich aus der Vergebung durch das Blut Jesu Christi lebe (1. Joh. 1,9).
Gott befähigt mich, auch anderen, die an mir schuldig geworden sind zu vergeben, auch dann, wenn sie mich nicht um Vergebung bitten. Dadurch werde ich frei von Bitterkeit.
Gott beauftragt mich auch, andere um Vergebung zu bitten, selbst dann, wenn ich mir keiner Schuld bewusst bin, aber doch merke, dass der Bruder oder die Schwester etwas gegen mich hat. Matth. 5,23-24 sagt: "Wenn du deine Gabe (z.B. Gebet) auf dem Altar opferst, und es kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort auf dem Altar deine Gabe und gehe zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe."
Im Anschluss zitiere ich aus dem Buch: "Vergeben hilft leben" von Hannelore Risch, Seite 73ff+34: "Meine Unversöhnlichkeit war mir in die Knochen gefahren, hatte innere Organe krank gemacht, sich mir auf Herz und Gemüt gelegt. Sie vergifteten auch meine Beziehungen. Ablehnendes, verächtliches Denken gegen andere und sogar gegen mich wirkte wie eine ätzende Säure. Ach, so viel selbstverschuldetes Leid hatte ich mir durch meinen Ungehorsam gegen Gott zugezogen! Aber es war noch nicht zu spät. Ein Glück! Ich bin umgekehrt. Die Vaterarme waren zu mir ausgestreckt - die Arme Jesu am Kreuz weit offen. Er hat mir alles vergeben - restlos vergeben! Das erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.
Reich geworden durch Gottes Vergebung, kann ich jetzt vom Überfluss weiterreichen. Ja, ich will es, und kann es."
Annegret Meyerhoff
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